Prüfungsvorbereitung für Heilpraktiker/innen

Die Prüfungsvorbereitung für Heilpraktiker/innen richtet sich an alle, die die zu erlernende Stofffülle bewältigt haben und sich gezielt auf die behördliche Überprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt vorbereiten möchten bzw. schon zur behördlichen Überprüfung angemeldet sind.

Jede und somit Ihre Ausgangsposition muss individuell behandelt werden. Sie kann von einer eventuellen Wiederholungsarbeit (Repetitorium) über eine schriftliche bis hin zur mündlichen Prüfungsvorbereitung reichen.

Ihr Weg sollte im Vorfeld besprochen und dann entsprechend angegangen werden.

Die Prüfungsvorbereitung für Heilpraktiker/innen findet in kleinen Gruppen von höchstens 6 Teilnehmern/innen statt. Somit kann ich eine intensive und persönliche Betreuung für eine bessere Lernleistung ermöglichen.

Prüfungsvorbereitung für Heilpraktiker

Repetitorium

Ein Repetitorium ist eine straffe, strukturierte Wiederholung aller Themenbereiche, die Sie zum Absolvieren der behördlichen Überprüfung benötigen. Fühlen Sie sich unsicher im Stoff, sollten Sie ein solches Repetitorium einplanen.

Schriftliche Prüfungsvorbereitung

Bundesweit wird in den meisten Gesundheitsämtern zurzeit die zentralisierte schriftliche Prüfung geschrieben. Sie findet an jedem 3. Mittwoch im März und jedem 2. Mittwoch im Oktober eines jeden Jahres zeitgleich in den teilnehmenden Gesundheitsämtern statt. Bundesweit gibt es auch noch Gesundheitsämter, welche sich eine eigene Prüfung erstellen und diese zu anderen Terminen schreiben.

Die zentralisierte schriftliche Prüfung besteht aus 60 Multiple-Choice-Fragen und ist in zwei Zeitstunden zu bearbeiten. Bestanden ist die schriftliche Prüfung, wenn mindestens 75 % der Fragen, d.h. 45 Fragen, richtig beantwortet sind. Erst dann wird der Prüfling zur mündlichen Prüfung zugelassen.

Nicht jedem liegt dieses Frageverfahren und es sollte gut geübt werden. Das Übungsmaterial für die schriftlichen Prüfungen ist umfangreich. Damit Sie nicht in der Fülle des Angebots den Überblick verlieren und obendrein den Stil der Fragen gründlich üben, bereitet Sie diese schriftliche Prüfungsvorbereitung unter Berücksichtigung der bislang erfragten Themenbereiche gezielt vor.

Mündliche Prüfungsvorbereitung

Die mündliche Heilpraktikerprüfung stellt sich meist als „die Zitterpartie“ für den/die Heilpraktikeranwärter/in dar. Stellen Sie sich dazu bitte einmal die folgende Situation vor: drei Prüfer (ein Amtsarzt, zwei Beisitzer) und ein Prüfling – Sie. Diese drei Prüfer kennen Sie und auch den von Ihnen gewählten Ausbildungsweg nicht, sehen Sie zum ersten Mal und wissen nur, Sie haben die schriftliche Prüfung bestanden. Diese drei Prüfer haben nun die schwere Aufgabe in ca. 45 Minuten herauszufinden, ob Sie „eine Gefahr für die Volksgesundheit“ sind oder nicht. Das ist keine leichte Aufgabe!

Eine ausgiebige und individuelle mündliche Prüfungsvorbereitung für Heilpraktiker/innen ist daher ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Bestehen. Sie sollten in die mündliche Heilpraktikerprüfung mit dem besten Wissen und Gewissen gehen, dass Sie „keine Gefahr für die Volksgesundheit“ sind und dass Sie nun bereit sind, als Heilpraktiker/in tätig zu sein. In dieser Prüfung geht es nicht nur um Ihr Fachwissen, parallel wird ebenso darauf geachtet, wie Sie dieses Fachwissen vermitteln. Die Prüfer sehen sich nicht nur als Prüfer, sondern auch als Ihre „Patienten“.

Es gibt folgende Vorgehensmöglichkeiten in der mündlichen Heilpraktikerprüfung:

  • Anamnese (fiktiver Patient)
  • Differenzialdiagnose (fiktiver Patient)
  • Fachfragen
  • klinische Untersuchungsmethoden
  • Injektionstechniken

Eine gut strukturierte und gründliche Anamnese ist das A und O. Dazu erhalten Sie von mir viele, viele Fälle zum Üben.

Ihre Differenzialdiagnosen sollten Sie begründen können. Dies wird ebenfalls gründlich geübt.

Fachfragen aus allen lerntheoretischen Bereichen schieben sich immer wieder ein.

Klinische Untersuchungsmethoden sollten in Theorie erläutert und in Praxis dargestellt werden können. Auch das wird gründlich geübt.

Bergkristall

Zu den Injektionstechniken: Keine Angst – kein Prüfer lässt sich von einem nervösen Prüfling stechen, doch das genaue Beschreiben sollte problemlos nachvollzogen und ggf. an einem Plastikarm vorgeführt werden können.

Dieses mündliche Prüfungstraining beinhaltet zu Ihrer zusätzlichen Sicherheit Techniken und Vorgehensweisen im Bereich Kommunikation, Körpersprache, Anamnesen, etc.

Jedes Gesundheitsamt weist seine eigenen Schwerpunkte in der mündlichen Heilpraktikerprüfung auf. Vielfältige Informationen und Prüfungsprotokolle zu den Gesundheitsämtern in ganz Nordrhein-Westfalen liegen mir vor – insbesondere zu Solingen, Krefeld, Köln, Dortmund und Düsseldorf. Auch zu mündlichen Prüfungen anderer Gesundheitsämter (z.B. Ansbach, Husum, Frankfurt, München Stadt/Land, etc.) habe ich Informationen.